Willkommen bei der FDP Schleiden

Lokales - Meldungen

18.06.2015: Zur Schulsituation in Schleiden

Während der letzten Wochen und Monate wurde zwischen den Kommunen Hellenthal, Kall und Schleiden das Thema der Gründung eines Schulzweckverbands zum Betrieb einer Gesamtschule am Standort Schleiden diskutiert. Diese Gespräche wurden auf einvernehmlichen Wunsch vertraulich geführt, um Eltern und Schülern nicht zu verunsichern. Besonders im Hinblick auf die bereits sehr erfolgreiche interkommunale Zusammenarbeit auf anderen Gebieten wäre eine Zusammenarbeit auf diesem Gebiet ein weiterer Schritt gewesen. Leider konnte in für Schleiden sehr wesentlichen Punkten keine Übereinstimmung erreicht werden.
Die CDU/FDP-Koalition der Stadt Schleiden sieht nach eingehenden Beratungen in beiden Schulsystemen, dem aktuellen 3-gliedrigen wie in einer Gesamtschule, gleichermaßen Chancen und Risiken.
Um unserer Verantwortung für einen zukunftsfähigen Schulstandort gerecht zu werden, ergaben sich aber unabdingbare Voraussetzungen für die Einrichtung einer Gesamtschule in Trägerschaft der Kommunen Hellenthal, Kall und Schleiden.
In dem vorliegenden Positionspapier der CDU/FDP Koalition finden Sie die sachlichen und schulfachlichen Gründe, die endgültig zu einer Ablehnung der angedachten Gesamtschule geführt haben. Hier sind z.B. folgende Punkte genannt:

Konkrete Kostenverteilung auf die beteiligten Kommunen
Der beabsichtigte Zweckverband hätte alle Betriebskosten (außer Lehrergehälter) einschließlich der Schülertransporte übernehmen müssen. Dazu wäre eine zeitnahe Konkretisierung erforderlich gewesen, die von den Partnern nicht gewollt war.

Rahmenplan für eine kurzfristige Umsetzung
Die Umsetzung hätte bindend für das Schuljahr 2016/17 vereinbart werden müssen, um Schülern und Eltern klare Perspektiven ohne eine weitere längere Zeit der Verunsicherung zu bieten.
Anderenfalls würde das Anmeldeverhalten zu sehr beeinflusst und damit eine unzumutbare Schwächung des Schulstandorts einhergehen.

Eltern- und Bürgerbefragung noch in diesem Sommer
Die gesetzlich vorgesehene Befragung der Eltern kommender Schuljahre, hätte sehr kurzfristig erfolgen müssen. Im Fall des Votums für den Systemwechsel hätte die Vereinbarung zwischen den Kommunen zeitnah für das Schuljahr 2016/2017 ratifiziert werden können.

Zukunftssicheres Schulangebot
Darüber hinaus gibt es große Bedenken zu der Bestandssicherheit der Gesamtschule. Insbesondere durch die räumliche Nähe mehrer Gymnasien und zweier schon bestehender Gesamtschulen, besteht ein nicht zu unterschätzendes Risiko, dass die Mindestschülerzahl für eine Oberstufe (42 Schüler) nicht erreicht wird. Dadurch würde die Gesamtschule zu einer Sekundarschule, bei nicht erreichen der Mindestzahl, zwangsweise umgewandelt.


Druckversion Druckversion 
Suche

Bundes-FDP

Stadtrat Schleiden

Unser Bürgermeister
04.11.2012 - 18.11.2018

Unser Vertreter im Bundestag

In Memoriam