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09.03.2016: Konzept für das ehemalige Caritashaus im Schleidener Kernort

Das ehemalige Schleidener Caritashaus hat eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Die Wände könnten sicherlich viele spannende Geschichten erzählen, doch in letzten Jahren war es in den Räumen still geworden. Bis Maf Räderscheidt mit Ihren Kulturschock dort einzog: Aus war es mit Stille und Ruhe! Unzählige Veranstaltungen, Ausstellungen und die Möglichkeit, sich einfach mal zu unterhalten, lockten viele Besucher aus nah und fern an. Innerhalb kürzester Zeit entwickelte sich der Kulturschock zu einem bunten Farbtupfer und zu der einzigen Indooreinrichtung für Besucher in Schleiden. Der Kulturschock war mit Maf Räderscheidt eine Brutstätte für viele Aktionen in Schleiden. Wer in Schleiden lebt oder Schleiden in den letzten Jahren beobachtet, der weiß, wovon die Rede ist.
Doch so eine Einrichtung braucht Kraft und vor allen Dingen Geld. Wo andere Gemeinden oder Städte mit viel Geld solche Einrichtungen schaffen, konnte Schleiden sich auf die „One Woman Show Maf Räderscheidt“ verlassen.
Irgendwann waren aber auch bei einer Maf Räderscheidt die Ressourcen verbraucht. Folglich wollte der Bürgermeister mit einem tragfähigen Konzept dieses Kleinod unterstützen. Die dafür vorgelegte Ratsvorlage hätte umfangreicher sein können. Aber: Die Übernahme des ehemaligen Caritashauses ist im engen Zusammenhang mit den Ratsvorlagen zu den Integrationsmaßnahmen zu sehen. Dadurch hätten sogar Fördergelder des Landes für die weitere Öffnung dieses zentralen Gebäudes generiert werden können. Die Vorlagen wurde dazu mit umfangreichen Erklärungen von Seiten des Bürgermeisters, Carsten Düppengießer-Funken (FDP) und Rolf Hörnchen (FDP) ergänzt. Es ist also schlichtweg falsch, wenn behauptet wird, dass kein Konzept vorlag.

Deshalb noch einmal in kurzen Stichpunkten das Konzept:
  1. Das ehemalige Caritashaus soll eine offenes Haus für alle Besucher und alle Bürger Schleidens werden.

  2. Das Haus soll mit zwei Themenschwerpunkten (Integration und Begegnungsstätte für alle Schleidener Bürger) weitergeführt werden.

  3. Im Erdgeschoss könnten die kreativen Integrationsmaßnahmen stattfinden. Das wären z.B. Erstellung von Tiffanylampen, Uhren und Schmuck mit Flüchtlingen, Schülern und Menschen mit Beeinträchtigung bis hin zu Kunstkursen. Wenn der Platz es erlaubt, könnte auch ein kleiner Verkaufsraum dazu dienen, die erstellten kunsthandwerklichen Gegenständen zu verkaufen. Durch die Vergrößerung eines Raumes könnte man kleine Konzerte und Lesungen veranstalten.

  4. Im zweiten Geschoss gäbe es die Möglichkeit, das schon lange geforderte Jugendcafé einzurichten, alternativ auch Begegnungscafé genannt.

  5. Die weiteren Räumlichkeiten im zweiten und dritten Stockwerk sollten dann von Maf Räderscheidt für ihren Kulturschock genutzt werden, unter Beteiligung der Nebenkosten durch sie selbst. Natürlich könnte das Treppenhaus und das Erdgeschoss mit Kunstgegenständen (Gemälde und Skulpturen) weiter geschmückt werden.

    Nach dem verständlichen Rückzug von Maf Räderscheidt war das Konzept zunächst aber nicht gestorben. Gerade durch die hohe Flexibilität ergab sich folgendes Nutzungskonzept für die oberen Geschosse:

  6. Im zweiten Geschoss sollte das Cafe verbleiben. In den übrigen Räumen sollten Ausstellungen für jegliche Künstler offen gehalten werden. So hätte Schleiden immer noch die Möglichkeit, international beachtete Ausstellungen nach Schleiden zu holen. Denkbar wären aber auch Ausstellungen von den örtlichen Vereinen wie z.B. vom Modellbau- oder dem Geschichtsverein oder nur als Stätte für Personengruppen, die einen regelmäßigen Treffpunkt suchen.

    So hätten die Schleidener ein offenes Haus im Zentrum der Stadt für sich gehabt – und das für 0,-€ Mietzins! Lediglich die Nebenkosten wären angefallen.

Wir reden in diesem Konzept von 800,- bis 900,- Euro Nebenkosten. Davon wären ca. 400,- Euro über Landesmittel finanziert, so dass für Schleiden ca. 500,- €
monatlich verblieben. Eine Farce, wenn man den Nutzen für Schleiden erkennt.
Nettersheim zahlt dafür fast 1,4 Millionen Euro + Unterhaltskosten.
Der wesentliche Charakter dieses Konzeptes ist die Offenheit und die Möglichkeit, auf veränderte Bedürfnisse reagieren zu können.

Weitere Informationen hierzu findet man in den Sitzungsvorlagen auf der Homepage der Stadt Schleiden.

Die FDP versteht jeden, der noch Fragen hat. Wir verstehen aber nicht, dass man eine so große Chance einfach ablehnt, nur weil die „schriftliche“ Information (Ratsvorlage) zu wenig aussagt. Mündliche Informationen werden nicht akzeptiert. Mit so einer Politik sägt sich Schleiden selbst den Ast ab. Die FDP ist aber gewillt, dagegenzuhalten und Schleiden nach vorne zu bringen.


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