Willkommen bei der FDP Schleiden

Lokales - Meldungen

17.10.2013: FDP Fraktion Schleiden spricht sich gegen einen Neubau der Nationalpark-Forstverwaltung auf Vogelsang aus.

Die Katze ist aus dem Sack: Der nordrheinwestfälische Umweltminister Remmel hat bekannt gegeben, dass die Nationalpark-Forstverwaltung nicht in die leerstehenden Gebäude Malakoff am Eingang zur ehemaligen Ordensburg Vogelsang investieren wird. Die Nationalpark-Forstverwaltung und der zuständige Landesminister bevorzugen dagegen eine Neubaulösung auf dem Areal von Vogelsang. Begründet wird diese Entscheidung mit einem bislang der Kommune nicht bekannten Gutachten, wonach die Instandsetzungsarbeiten an den bestehenden Räumlichkeiten im Malakoff nahezu doppelt so teuer wären wie ein Neubau.

Die FDP Fraktion im Stadtrat von Schleiden, vertreten durch ihren Sprecher Rolf Hörnchen und das Kreistagsmitglied Markus Herbrand, kritisieren die Entscheidung des Landesumweltministers scharf. Beide teilten unverblümt mit, was sie von einer solchen Entscheidung halten:

„Die Suche nach dem Standort für die Nationalpark-Forstverwaltung, die sich derzeit in angemieteten Räumlichkeiten in Gemünd befindet, läuft seit vielen Jahren. Bereits die Landesregierung aus CDU und FDP hatte sich mit dieser Frage zu beschäftigen. Der damalige Umweltminister Eckerhard Uhlenberg und seine Kabinettskollegin Christa Toben hatten damals bereits ein Gutachten in Auftrag gegeben. Erstaunlicherweise kam man auf der Basis dieses Guthachtens vor einigen Jahren zu dem Ergebnis, die Nationalpark-Forstverwaltung eben nicht mit einem Neubau zu versehen, sondern in den bestehenden Gebäudlichkeiten des Malakoff unterzubringen. Hier wird – von wem auch immer gesteuert – offenkundig durch die neue Landesregierung vom Ergebnis her gedacht. Im Ergebnis möchte man wohl nicht in die alten Räumlichkeiten, auch wenn sie neu gestaltet würden, einziehen. Statt dessen hätte man gerne einen Neubau für die Nationalpark-Forstverwaltung – und so sieht dann auch das Ergebnis des neuen Gutachtens aus. Mit normalem Menschenverstand ist es nicht erklärlich, dass Renovierungsarbeiten an bestehenden Räumlichkeiten für ca. 80 Arbeitsplätze nahezu doppelt so teuer sein sollen wie ein Neubau. Darüber hinaus hält die FDP es für ein fatales Zeichen, wenn selbst die Öffentliche Hand nicht in bestehende Räumlichkeiten auf Vogelsang investiert, sondern lieber neue Bauten dort errichtet. Wie sollen private Investoren nach Vogelsang gelockt werden, wenn die Öffentliche Hand sich so verhält? Die Entscheidung des Umweltministers steht ganz klar gegen zuvor bestehende Absprachen, Altbausubstanz zu nutzen, bevor Neubauten installiert werden. Ganz davon abgesehen dürfte die Suche nach einem geeigneten Standort für einen Neubau auf Vogelsang vor dem Aspekt des Denkmalschutzes äußerst schwierig sein.“


Druckversion Druckversion 
Suche

Bundes-FDP

Stadtrat Schleiden

Unser Bürgermeister

Unser Vertreter im Bundestag

In Memoriam